Hier ein kurzer Abriss über die 106 Jahrungen Castrum Plaviense ...

Sanktionsfeier am 21.des Windmond a.U. 51

die letzte Sippung vor der Auflösung des Reyches a.U. 77

Aus der Chronik Allschlaraffia

Castrum Plaviense 172

Das erste sichtbare, dokumentarische Zeichen von der beginnenden Wiederbelebung des Reyches nach dem 2. Weltkrieg ist ein Eintrag im großen Schmierbuch, der uns kund und zu wissen gibt, dass am 30.i.Lethemond a.U.98 (1957) die 634.Sippung in der Heimburg des Rt.Sp`Literat stattfand. Die drei Oberschlaraffen Rt. Sp`Literat, Tantalus und Höhenrauch, die die Zwangsauflösung des Reyches vollziehen mussten, hauchten dem Reych nach 20 Jahren totaler Uhufinsternis und dem grausamen Krieg, wieder Leben ein, wenn auch nur im Verborgenen – in Heimburgen. Fünf weitere Ritter und ein Junker wagten diesen Neubeginn. Mit dieser 634.Sippung beginnt wieder ein regelmäßiges Schlaraffenleben in der profanen Stadt Plauen im Vogtland in der DDR, wenn auch bis zur nächstfolgenden Sippung eine Jahrung vergehen sollte. Ab a.U.99 wird in der Winterung monatlich einmal gesippt, reihum in den Heimburgen und unter Mitwirkung der Burgfrauen, denen hier ausdrücklich dafür noch einmal Dank und Anerkennung ausgesprochen werden soll. Uhu fügte, wie sich später herausstellen sollte, glückliche Umstände, in dem ab dem 22.im Windmond a.U.99 der Pilger Herr Schönfeld, der spätere Rt. Confectio, für Schlaraffia gewonnen werden konnte. Ab dem 21.i.Ostermond a.U.103 stellte dieser Rt.Confectio seine große Wohnung als feste Burg dem Reych zu Verfügung. Dem Rt.Confectio ist es zu verdanken, das dass R3eych Castrum Plaviense überhaupt überleben konnte. Er war der Initiator, der immer nach Wegen suchte, die Plavienser Sassen zu vereinen. Ihm zur Seite stand der unvergessene Rt.Hedebo, der dänischer Staatsbürger war und seine Fronburg einmal jährlich für Freundschaftssippungen zur Verfügung stellen konnte, wo aber nur Sassen der Ostreyche einritten, da Westkontakte ausgeschlossen waren. Ausnahme war der 15.im Ostermond a.U.108,als mit Rt.Mal-Anders aus dem h.R.Berolina der 1.“Westsasse“ einritt. Es sollten noch weitere 5 Jahrungen vergehen, bis im profanem Jahr 1972 (a.U.113)erstmals, durch die vereinbarten BRD/DDR-Reiseerleichterungen, die Rt.Bonjour (2) und Jur Ass(17) einreiten konnten. Ab diesem Zeitraum bildeten die Rt.Jur Ass(17),Bonjour(2),Flock(316)und Ben Confectio(11) die Kontaktpersonen für das Reych Castrum Plaviense, für alle Schlaraffen, die dieses im verborgenen blühende Reych besuchen wollten. Es mussten ja die Einreisebestimmungen eingehalten werden. Ab a.U.118 war aus profanen Gründen ein Umzug des Rt.Confectio in die Str.d. DSF (Deutsch-Sowjetische-Freundschaft) in die „Elsterburg“ (siehe Blitzographien) erforderlich, woraus Rt.Confectio die Straße “Derer Schlaraffischen Freundschaft“ machte. 

Auf dem Balkon der profanen Wohnung des Rt Confectio und der darüberliegenden Elsterburg a.U. 122

v.r. Rt. Plastophile (111), Jk Dietrich (Rt.Torteletto), Rt. Riesenschatz, Rt.Metallik, Fürst Hedebo, Rt.Datus (85),Rt.Eisenstein, Patriach Rt. Confectio, Jk. Holger (Rt.Equi-Nuss)

 

Sippung in der Elsterburg a.U. 123 

(links: Vieledler Fürst Hedebo mit Herrlichkeit Confectio, Mitte: Herrlichkeit Confectio mit Rt. Eisenstein, rechts: stolze Junkertafel)

Hier wurde bis a.U.125 gesippt, bis der Rt.Lotricht der Nestbauer den Keller seiner Heimburg zur „Rolandsburg“ ausbaute. In die Ära der Elsterburg fallen der Beginn der Vogtlandsippungen. Ihnen lag der Gedanke zu Grunde, die Freunde unseres Nachbar- und zugleich Schwesterreyches d.h.Geraha, mit unseren Freunden aus dem oberfränkischem Reych Curia Salensis zusammenzuführen. Die feierliche Wiederaufnahme in Allschlaraffia erfolgte a.U.133 in der Festburg in Jößnitz, einem Stadtteil von Plauen. In der Rolandsburg fand auch die 75.Sitzung des Allschlaraffenrates am 16.i.Lethemond a.U.133 ihre Durchführung. In den nunmehr 100 Jahren des Bestehens des Castrum Plaviense wurde 52 Jahre lang nur verdeckt und getarnt mit einem reychseigenem Sicherungssystem aber immer nach Spiegel und Ceremoniale gesippt.A.U.120-10 Jahre vor der politischen Wende in der ehemaligen DDR - hatte das Reych einen Bestand von 15 Sassen. Im profanem Jahr 1989 war dann endlich die Grenze offen und die Mauer war weg. Die Sassen unseres Reyches besuchten spontan die Sippung am 1.Dienstag nach Grenzöffnung der Curia Salensis im profanen Hof, in Bayern ganz oben. Eine Sippung, wo man sich der dort geflossenen Tränen nicht schämen musste. Seither finden auf Vorschlag Rt.Confectio jährlich im Windmond, anlässlich der Maueröffnung, wechselseitig Freundschaftssippungen der beiden Reyche statt.Die Rolandsburg musste aufgegeben werden und man zog in das Haus der IHK an der Friedensbrücke in Plauen. Diese Brückenburg war das Domizil bis zum Beginn der Winterung a.U.138.Ohne Ankündigung wurde das Reych aus der Burg geworfen. Spontan stellten uns die Freunde der Curia Salensis ihre Clausenburgk als Notburg zur Verfügung und so ritten sie bei Sippungen unseres Reyches als Gäste in ihre eigene Burg ein. Unser Knappe 136, heute Rt.De-De-Ron und Marshall unseres Reyches, stellte dem Reych uneigennützig Räumlichkeiten seines Hauses als Burg zur Verfügung und so sippte das Castrum Plaviense bis zum Ende der Winterung a.U.142/143 in Treuen i.Vogtl. in der Treuenburg. Glückliche Umstände unter den Schwingen des Uhu ermöglichten es, das dass Reych ab Winterungsbeginn a.U.143/144 eine eigene Burg, die Spitzenburg, erbaut und finanziert in Eigenleistungen, besitzt.Das Reych Castrum Plaviense hat gegenwärtig,a.U.149, einen Sassenstand von 28 Schlaraffen mit einem Durchschnittsalter von 55.4 Jahren. Gemessen am Durchschnittsalter des LV Deutschland ist es nach dem h.R.Erforda das zweitjüngste Reych.

Das Castrum Plaviense dankt allen Sassen und Freunden die es ermöglicht haben,die uhufinstere Zeit überleben zu können.

Die stolze  Sassenschaft heute a.U. 150... und in Farbe !!!